Donnerstag, 10. Mai 2007

MGM-Studios

Heute sind wir zu viert in die MGM-Studios aufgebrochen, Andrea und Uli haben sich ausgeklinkt. Da wir heute Abend auf ein ABBA-Coverband-Konzert wollen und dementsprechend einen recht straffen Zeitplan haben, wurde um 8 Uhr gefrühstückt und um 9 Uhr war Abfahrt.
Im Park angekommen waren wir angesichts des Eintrittspreises etwas verwundert, wir wollten den Park doch gar nicht kaufen...!?!
Naja, egal, ist ja Urlaub. Im Preis mit inbegriffen ist in den Studios die Möglichkeit, an jeder Attraktion einen "Fast Pass" zu ziehen. Man schiebt einfach sein Ticket in einen Automaten, erhält den Fast Pass für eine Zeitspanne, die ca. 30 - 60 Minuten in der Zukunft liegt und hat dann die Möglichkeit, in dieser Zeitspanne die Wartezeit extrem abzukürzen.

Natürlich wurde erst mal der Tower of Terror angesteuert. Auf dem Weg schnell einen Fast Pass für die Aerosmith-Achterbahn gezogen, und los ging's. Der Tower stellt ein altes Hotel in Hollywood dar. Im ersten Warteraum wurde ein Video gezeigt, in dem erzählt wurde, dass zu Beginn des 20. Jahrhunderts fünf Menschen in einem Aufzug des Hotels vom Blitz getroffen wurden, der sie dann in die Twilight Zone katapultiert hat.
Nun solle man ebenfalls einen noch intakten Fahrstuhl des Hotels nutzen... Natürlich wird man in diesem Fahrstuhl dann auch in die Twilight Zone befördert, zunächst mal durch tolle Projektions- und Lichteffekte dargestellt. Dann öffnen sich die Fahrstuhltüren, man hat einen tollen Blick über den Park - und dann geht es abwärts! Und wieder rauf! Und wieder abwärts...
Der viel Platz lassende Beckengurt ermöglicht es, mehrmals vom Sitz abzuheben, hat schon was! :o)

Den Tower verlassen wir pünktlich zu unserer Achterbahn-Fast-Pass-Zeit und so geht es direkt weiter, vorbei an der Warteschlange in einen Vorraum, in dem Aerosmith in einem Studio (auf einer Videoleinwand) gerade eine Platte aufnimmt. Unterbrochen werden sie von ihrer Managerin, die zur Eile aufruft, da das Konzert am anderen Ende der Stadt bald los gehen soll. Nett wie die Jungs von Aerosmith sind, wollen sie ihre zuschauenden Fans nicht alleine im Studio lassen, also bekommen alle VIP-Tickets versprochen und die Managerin kümmert sich um den Transport zur Konzerthalle: sie bestellt eine schnelle Super-Stretch-Limo.
Weiter geht es zur Bahn selbst, dort steigen wir nach kurzer Zeit in ein Achterbahngefährt, dass wie ein Chevy aussieht. Bügel über die Schulter, los geht's. Ein kurzer Countdown und die Wagen schießen mit einer wahnsinns Beschleunigung nach vorne! Weiter geht es im Dunkeln, dass ein Looping folgt nimmt man aber auch ohne Sicht wahr! :o)
Über die Lautsprecher direkt neben dem Ohr dröhen kurzweilige Aerosmith-Songs und so ist die rasante Fahrt leider viel zu schnell zu Ende!



Pünktlich kommen wir zur Vorführung des Musicals "Die Schöne und das Biest" - in Kurzfassung natürlich. Die Jungs tun so, als ob ICH die Vorstellung unbedingt sehen will, ich habe aber den Eindruck, sie freuen sich heimlich alle auf die tanzenden Tassen! Wir werden nicht enttäuscht, natürlich tanzt eine Tasse! Und ein Kaffeepot. usw. Nach einer wirklich sehr kompakten Zusammenfassung des Musicals verlassen wir die Zuschauertribüne, nicht ohne den Kommentar eines Mitreisenden (Name wird an dieser Stelle nicht verraten): im Film war das aber anders! :o)



Weiter geht es zur Stunt Show, auch hier kommen wir 5 Minuten vor Showbeginn an. Super Vorstellung mit vielen Autos, Motorrädern, Feuer und Kawumm! Zwischendurch werden Tricks verraten, z.B. warum der Fahrer so toll rückwärts fahren kann (Karosse wurde falschrum aufs Auto gebaut) und warum sich die Autos wie Motorräder anhören (1400-Kubik-Motorradmotoren wurden verbaut).
Tolle Show, sehr beeindruckend!



Nach der Show hechten wir weiter zur nächsten Bühne (wir haben doch keine Zeit!!!): Indiana Jones wartet! Natürlich gibt es auch hier viel Kawumm, die Show setzt aber alles in allem mehr auf Schlägereien. Ich find's nicht sooo überzeugend, die Jungs fanden es toll.

Im Anschluss holen wir uns einen Fast Pass für den Star-Wars-Ride und überbrücken die Zeit mit Muppets-3-D und einem tollen Foto-Stop:






Der Star-Wars-Ride ist dann so eine Rappelskiste, in der man drin sitzt und die hin und her schockelt, während vorne ein Film abläuft.
Tja, danach würden wir eigentlich gerne noch mal die Achterbahn fahren, aber da wir auch noch was essen müssen, wird das alles was knapp und wir verlassen den Park. Leider! Hätte locker noch ein paar Stunden füllen können, es gab noch sooo viel zu sehen! Und in der Zeit, in der ich jetzt diesen Post geschrieben habe, hätte ich noch zwei Mal die Achterbahn geschafft...

Gleich geht es los zum Konzert, bin ja mal gespannt...

-------------------------------------------------------------------------------------

So, zurück aus Lakeland von "Björn Again". Die angeblich extrem erfolgreiche Cover-Show (hab's im Internet nachgesehen, konnte die Aussage von Robert erst nicht glauben, stimmt aber wohl...) liegt hinter uns.
Die Halle, die schwer an die Leichlinger Aula erinnerte, war nur ca. zur Hälfte gefüllt, es waren also geschätzte 400 Leute da. Der Altersdurchschnitt wurde durch uns extrem gesenkt, so war es kein Wunder, dass die Stimmung am Anfang nicht richtig überschlug und wir uns immer wieder besorgt umsahen, ob die Leute um uns herum überhaupt noch atmeten. Die Sänger auf der Bühne trugen Schlafanzüge und Nachthemden, auf denen aber zum Glück groß auf dem Rücken stand, wer dargestellt werden sollte. Die Stimmen hörten sich nicht wirklich an wie ABBA, aber ok, zumindest konnten sie den Text. Als das Publikum jedoch aufgefordert wurde, aufzustehen und mitzutanzen, hatten wir zumindest unseren Spaß, denn natürlich wurde Robert von uns gezwungen, mitzumachen. Nachdem er sich eingetanzt hatte war er kaum noch zu bremsen, und da er erstaunlich textsicher war, kam der heimliche ABBA-Fan doch zum Vorschein. Als die Band ohne Vorwarnung die Bühne verließ und das Licht anging, haben wir gehofft, dass es sich nur um eine Pause handelt und wir wurden nicht enttäuscht. Nach kurzer Zeit ging es weiter, die alten Leutchen um uns rum hatten während der Pause anscheinend den Cocktailstand gefunden, denn als die Band ein Lied von "Kiss" anstimmte, schlug die Stimmung plötzlich um: es wurde getanzt, gejubelt und mitgesungen! Der zweite Teil der Show hat echt viel Spaß gemacht, die gesanglichen Nachteile wurden gerne verziehen und wir waren einstimmig der Meinung, einen tollen Abend gehabt zu haben! Demnächst werden Bilder vom tanzenden Robert veröffentlicht, versprochen! :o)

Mittwoch, 9. Mai 2007

Sea World oder Wer ist eigentlich Paul?!?

Toll, ein ruhiger Tag mit ein paar Delfin- und Wal-Shows! Hab ich gedacht....

Wer konnte denn ahnen, dass wir direkt zu Beginn wieder mit einer Wildwasser-/Achterbahn-Kombination starten!?! Ich jedenfalls nicht, denn in meinem jugendlichen Leichtsinn hatte ich angenommen, dass es in Sea World keine Fahrgeschäfte gibt. Naja, aber ich wurde dann eines Besseren belehrt und hab mich ja noch nie wirklich gewehrt, wenn es um waghalsige Fahrten geht. Also sind wir mit der Wildwasserbahn gefahren, in der Annahme, dass man dort nicht so wirklich nass wird. Den großen Berg konnte man einsehen, die Leute in den Booten sahen noch relativ trocken aus danach.
Trotzdem erinnerte ich mich noch lebhaft an meinen letzten erste-Reihe-Versuch und stellte mich für die Mitte des Bootes an. Erst wollte keiner in die erste Reihe, aber Robert und Uli haben sich dann doch noch um entschieden und gemeinsam eine gute Front für mich und Sascha dahinter gebildet. Tja, der steile Berg, den man von unten gut einsehen konnte, kam dann relativ schnell - tatsächlich wurde man nicht so richtig nass, zumindest in der zweiten Reihe nicht. :o)
Robert und Uli lachten auch noch, aber das war ja entgegen anderen Vermutungen erst der Anfang. Nach dem nächsten Hügel schwappte die Welle vorne ins Boot und unsere zwei Helden hat es voll erwischt! :o)



Um trocken zu werden sind wir dann gleich weiter auf die Achterbahn nebenan gegangen.

Der Floorlesscoaster "Kraken" bietet alles, was das Herz begehrt. Man sitzt über den Schienen, hat aber freie Sicht, da die Füße trotzdem in der Luft hängen. Es gibt sieben Überschläge und laut Park ist es die längste und höchste Achterbahn in Florida. Trotzdem fährt es sich wie fast immer hier in Florida äußerst bequem, es rappelt nichts, man schlägt nicht mit dem Kopf hin und her... einfach nur super! :o)

Passend zur nächsten Show sind wir dann bei "Pets Ahoy" vorbei gekommen, einer Show mit ganz vielen Hunden, Katzen und Vögeln (und zu Beginn sogar mit einer Ratte, die wie Amy aussah!) :o)
Meist waren keine Trainer mit auf der Bühne und die Tiere haben sich in einer Kettenreaktion gegenseitig Türen und Käfige geöffnet. Wahnsinn! :o)

Danach haben wir uns dann doch mal darauf besonnen, wo wir uns befinden und sind Richtung "Shamu Stadium" gegangen. Der Aufhänger für jede Werbung für Sea World: die Killerwal-Show! Obwohl wir erst 15 Minuten vor Show-Beginn am Stadion eingetroffen sind, haben wir noch Plätze erwischt. Erst später haben wir den Hinweis gelesen, dass die Show oft schon 45 Minuten vorher voll besetzt ist. Glück gehabt, in der Woche ist der Andrang halt doch nicht sooo groß. Die Show war hinterlegt mit mehreren Videosequenzen auf einer riesigen Leinwand, in der man zu Tränen gerührt wird durch Bilder eines kleinen Jungen, der seine erste Begegnung mit einem Wal hat und dadurch sein Leben für immer verändert wird. Es wird suggeriert, dass dieser kleine Junge nun als Trainer vor einem steht, ich fand's schön! :o)
Die Trainer erzählen dann noch, dass die Wale alles freiwillig machen. Zunächst wird angeblich ein enges Vertrauensverhältnis hergestellt, in der Show später bitten die Trainer dann die Tiere, ihre Tricks vorzuführen, es wird niemand gezwungen. Naja, mit etwas beruhigtem Gewissen habe ich dann die Show verfolgt und muss sagen, dass es echt klasse war! Am liebsten wäre ich auch in den Pool gesprungen und hätte mich von einem Killerwal in die Luft schleudern lassen! :o)



Danach sind wir mit einem Hubschrauber virtuell über das ewige Eis geflogen und haben uns in den anschließenden Hallen Eisbären und Belugas live angesehen. Die mussten aber keine Kunststücke machen, die durften einfach da sein.
Natürlich kommt man am Ende einer solchen Attraktion wie immer in einem riesigen Souveniershop raus. Bisher habe ich mich ja standhaft wehren können, in einem Park irgendwas zu kaufen. Aber im Polar-Shop habe ich mein Herz verloren: ein kuscheliger Eisbär lag direkt in meinem Weg! Nach einer Knuddelpause und vehementem Gequengel, als Robert meine verkrampften Arme von dem neuen Freund lösen wollte, hat die Vernunft gesiegt und ich habe alleine den Shop verlassen.

Nach einer Essenspause haben wir uns ins Haifischbecken begeben, naja, zumindest darunter. Durch die Röhre unter dem Becken wurde man auf einem Fließband durchgefahren, war aber trotzdem ziemlich beeindruckend!



Im selben Haus waren auch Sea Dragons untergebracht, sowas hatte ich zuvor noch nie gesehen!



Als nächstes haben wir uns die Delfin-Show angesehen. Um auch endlich mal was von den Vorgängen unter Wasser mitzubekommen, haben sich Robert, Sascha und ich in die zweite Reihe gesetzt, wohl wissend, dass wir damit in der "Splash Zone" sitzen. Die Show war toll, neben Delfinen und Walen wurden Papageie in die Show eingebunden, die über das Publikum hinweg flogen. Da wir weit außen saßen sind wir auch nur einmal nass gespritzt worden, dafür hat sich der Platz so weit vorne gelohnt! :o)



Danach mussten wir natürlich noch einmal mit der Achterbahn fahren und dann sollte der Ausgang angesteuert werden. Als Robert mir dann jedoch anbot, doch noch seinen zweiten Koffer zu kaufen und meinen Eisbären nach Hause zu transportieren, konnte ich nicht anders. Auch auf die Gefahr hin, dass meine Mitreisenden (und auch sonst jeder) mich für etwas bescheuert hält: ich habe Paul gekauft! :o)



Bin ja mal gespannt, was der Zoll dazu sagt... :o)

Dienstag, 8. Mai 2007

Kennedy Space Center

Der Weltraum - unendliche Weiten...
Heute stand das Kennedy Space Center auf dem Programm. Da die Tour in Roberts Erinnerung etwa 3 - 4 Stunden gedauert hat, haben wir eine Abfahrtszeit von 10 Uhr beschlossen und angenommen, am Nachmittag wieder zu Hause zu sein. Hat nicht ganz geklappt, sind eben erst hier eingetrudelt.

Die Tour durch das Center war aber super interessant! Man wird in Busse gesetzt und zu drei verschiedenen Stationen gefahren, zwischendurch werden einem im Bus Videos über verschiedene Aspekte des Centers gezeigt, z.B. wie ein Space Shuttle zusammengesetzt wird, aber auch über die Natur rund ums Center, die weitestgehend unberührt ist und wo Krokodile und verschiedene Vogelarten in Eintracht zusammen leben. An den einzelnen Stationen werden dann verschiedene Filme gezeigt, der Start einer Apollo Mission wird nachgestellt, man kann die Saturn 5 Rakete bestaunen (echt riesig, das Teil...) und man besichtigt die Produktionshalle, in der Teile für die ISS zusammengesetzt werden. Klasse gemacht! Leider war der "Touch a Stone from the Moon"-Kasten out of order. Wie auch immer sowas außer Betrieb sein kann...!?



Am Außgangspunkt angekommen kann man sich dann in Ruhe noch mal Raketen anschauen und ein Shuttle von innen ansehen.



Ich bin dann auf Roberts Wunsch hin selbst in eine Kapsel gestiegen, mit der die ersten bemannten Flüge Richtung Orbit gingen, so richtig viel Platz war da nicht drin...



Warum ich in diesem Urlaub jedes Mal sofort Roberts Foto-Motiv-Wünsche erfülle, weiß ich auch nicht so ganz, muss an der Urlaubsstimmung liegen! :o)

War jedenfalls alles sehr interessant, im nächsten Leben werde ich Astronaut! :o)

Montag, 7. Mai 2007

Busch Gardens

Natürlich ist unsere Freizeitpark-Tour noch nicht beendet, heute haben wir das nächste Kombiticket gestartet: Busch Gardens!
Lange ersehnt war natürlich die neue Attraktion, die Achterbahn "Sheikra". Schon zu Hause vor Roberts Computer sind wir virtuell mitgefahren, jetzt wurde es Zeit für das Live-Erlebnis! Direkt zu Beginn sind wir also durchgestartet, haben alle Attraktionen auf dem Weg links liegen lassen und haben uns in die Reihe der komischen Menschen eingereiht, die sich gerne aus großen Höhen in die Tiefe fallen lassen. Bei dieser Bahn sitzt man zu acht nebeneinander, langsam wird man dann auf eine Höhe gezogen, bei der einem doch anders wird! Oben angekommen fährt die Bahn eine kleine Kurve, kippt nach vorne, stoppt... und dann passiert erst mal ein paar Sekunden nix. Da wir direkt die erste Reihe gewählt hatten, war unser Blick unverbaut auf den freien Fall, der als nächstes folgen würde. Die Bahn ging jedoch nicht wie angenommen im 90° Winkel nach unten - nein, sie machte noch eine zusätzliche Biegung in die "falsche Richtung", andeutungsweise zu sehen auf diesem Bild:



Glaubt mir, von oben ist das viel beeindruckender!!! Nach dem nächsten Looping ging es dann noch mal senkrecht nach unten, dieses Mal verschwindet man dann noch in einem Loch im Boden, in das leichter Nieselregen gepumpt wird. Hat was... :o)
Andrea ist es sogar gelungen, uns zu fotografieren:



Ansonsten war der Park generell ziemlich aktiongeladen: diverse andere Achterbahnen warteten quasi darauf, von uns erobert zu werden. Ein Coaster, bei dem man unter den Schienen hängt, war so toll, dass wir drei Mal in Folge drauf sind. Da der Park heute sehr leer war, ging das auch ohne Probleme.



Robert ist dann noch todesmutig mit mir auf der Schiffsschaukel gewesen, obwohl er sowas eigentlich nicht mag. Die schaukelte nicht nur, die überschlug sich auch irgendwann. Da Robert die ganze Fahrt über gelacht hat, kann es dann aber so schlimm nicht gewesen sein! :o)

Um die Aktion ein bißchen aufzulockern hat der Park sehr lange Wege, an denen es immer wieder Tiere zu bestaunen gibt. Besonders schön war eine Jeeptour, bei der man an vielen Tieren vorbei fährt und auch etwas erzählt bekommt.

Nach dem Park wollten wir dann was essen fahren. Da unser Tisch im Roadhouse nicht sofort frei war, haben Robert und ich die Gelegenheit genutzt, im angrenzenden Harley Shop schon mal nach den passenden Motorrädern zu suchen...



Mal sehen, vielleicht leihen wir ja doch noch mal einen Tag so ein Möppi! :o)

Sonntag, 6. Mai 2007

Hicks...

Hmmm, bin leicht angetrunken, man verzeihe mir also Ausdruck und Rechtschreibung... :o) Wie es dazu kam? Später... :o)

Zunächst mal waren wir mal wieder shoppen. Langsam werden mir die mitfahrenden Herren unheimlich, denn sie wollten mal wieder in eine Mall. Also haben wir heute Vormittag die Florida Mall getestet. War ziemlich gut, schön viele Shops, alles war vorhanden.
Zu Hause angekommen waren ca. 3 Stunden Pause eingeplant. Da wir ausnahmsweise mal nicht schon auf dem Weg anhalten mussten, um Lebensmittel zu kaufen, sind Robert und ich alleine noch mal los, um endlich mal ungestört den Wall Mart um die Ecke erkunden zu können, ohne lästige Verpflichtungen einhalten zu müssen. Böse Falle. Ohne unsere Wächter konnten wir uns ungestört austoben und haben im letzten Moment an der Kasse beschlossen, kurz noch mal umzukehren, um das ferngesteuerte U-Boot zu kaufen. Wir brauchen doch schließlich was für den Pool... :o)



Hach, was haben wir den Kindern für eine Freude gemacht... :o)

Die Jungfernfahrt wollten wir dann mit einem Bier feiern, so dass sofort klar war, dass heute Abend Sascha fährt. Gesagt, getan, das Boot haben wir erfolgreich versenkt (leider ist es nicht mehr von alleine aufgetaucht, weitere Versuche folgen...) und dann ging es schon weiter zu Medieval Times.



Bei der Dinnershow sitzt man in einem großen Raum und bekommt Hühnchen und sonstiges Fleisch gereicht, das man dann mit den Fingern isst, während starke Recken sich auf einem Turnier schlagen. Am Eingang bekommt man schon tolle Kronen, die Farbe zeigt an, zu welchem Ritter man gehört. Den muss man dann während des Turniers unterstüzten, haben wir natürlich gemacht! :o)
Die Grundstorie war, dass der jüngere Bruder des Königs in der letzten (eigentlich erfolgreichen) Schlacht gefallen ist, und nun ein Nachfolger für den Thron gesucht wird. Zwischendurch erscheint der Hofmagier und prophezeit eine dunkle Stunde, und natürlich gibt es einen schwarzen Ritter, der den König ermorden will. Der Geliebte der Prinzessin reißt aber alles raus und rettet König und holde Maid. Sehr zu empfehlen, hat echt Spaß gemacht. Als mir unser Ritter auch noch seine Blume zuwarf, war für mich der Abend gerettet! :o)



Ach ja, jetzt noch die Storie meines Alkoholkonsums: eigentlich wollte ich heute gar nichts trinken, dass war mit dem Stapellauf ja schon erledigt. Als wir dann bei Medieval Times ankamen, gab es erst mal eine Runde Bier für alle Nicht-Fahrer. Den Becher haben wir dann mit rein genommen. Dort angekommen wurde uns erklärt, dass es drei Gänge zu Essen gibt. Außerdem würde zwei Mal das Getränk nachgeschenkt werden. Ok, soweit, so gut...



Unsere Bedienung meinte dann aber wohl, dass wir was vertragen können, denn sie schenkte jedes Mal nicht nur den Dinner-Becher nach, sondern auch den zuvor von der Bar mitgebrachten Becher! :o) Heidewitzka, lustig wurde es... :o) Unser gelber Ritter wurde lautstark supported, die Bedienung hat ordentlich Trinkgeld bekommen, und ich bin froh, dass ich jetzt am Ende vom Post bin. Die Buchstaben drehen sich schon... :o)
Ach ja, mein persönlicher Ritter des Abends schaut nicht ganz so begeistert, gibt aber an, auch Spaß gehabt zu haben! :o)



Prost! :o)

Samstag, 5. Mai 2007

Erste Schwächen...

Die Rufe werden lauter nach einem ruhigen Tag - versteh ich gar nicht! :o)
Also sind wir heute nach einem relativ späten, ruhigen Frühstück Richtung Orlando aufgebrochen, um unsere Tickets für Medieval Times abzuholen - eine mittelalterliche Dinnershow, die wir morgen Abend besuchen werden. Um nicht nur für die Tickets 30 km zu fahren, haben wir noch Minigolf eingeplant. Eigentlich dachen wir, dass es hier überall solche Bahnen gibt, wie man sie aus amerikanischen Fernsehsendungen kennt: mit großen Windmühlen und sonstigem beweglichem Zeugs, dass das Einlochen schwerer macht. Axel hat sofort dankend abgelehnt, also waren wir heute zu fünft unterwegs. Es stellte sich dann raus, dass die Minigolfbahn von außen ganz beeindruckend aussah, die Bahnen selbst jedoch sehr spärlich gehalten waren. Meist musste man nur um eine Kurve und leicht bergauf oder bergab spielen. Nicht ganz so gut war auch die Idee, das ganze in der Mittagssonne zu veranstalten, hat aber trotzdem Spaß gemacht. Uli hat mal wieder gewonnen, an der letzten Bahn hat er alles raus gehauen. Ich wurde (wie beim Laserquest) Zweiter, ich glaube, ich arbeite mittlerweile schon zu lange in Leverkusen, das färbt ab... :o)



Nach ein paar ruhigen Stunden zu Hause haben wir dann das nächste Ziel in Angriff genommen: den Ocala Speedway, wo heute der "Monster Jam" stattfinden sollte. Nach zwei Stunden Fahrtzeit sind wir dann auch ohne Probleme angekommen, obwohl und das Navi zwischendurch mal wieder in die komplett falsche Richtung schicken wollte.

Der Andrang war ziemlich groß, und so haben wir nur einen Stehplatz in der dritten Reihe ergattern können. Als die Monstertrucks auffuhren stieg der Lärmpegel extrem, und die Menge tobte als der Lokalmatador "Grave Digger" auf den Zaun zufuhr und erst kurz vor Ende die Handbremse zog. Alles ziemlich beeindruckend!



Leider fing es nach ca. einer halben Stunde an zu regnen und zu gewittern, also haben wir fluchtartig das offene Gelände verlassen. Da die meisten Amis genau solche Weicheier sind wie wir, mussten wir dann fast eine Stunde warten, um vom überfüllten Parkplatz runter zu kommen. Jetzt sitzen wir noch gemütlich am Pool und planen den nächsten Tag...

Freitag, 4. Mai 2007

Freizeitparks, die Zweite...

Um die Kombitickets auch richtig auszunutzen, waren wir heute noch mal in beiden Parks. Eigentlich gelten die Karten ja noch bis Sonntag, aber am Wochenende ist bestimmt zu viel los. Darum wollten wir heute noch mal alles mitnehmen, was Spaß macht. Leider haben wir nicht mit den Massen von Schulklassen gerechnet, die sich heute in den Parks rum getrieben haben… es war brechend voll! Zu Beginn ging es ja noch: im Universal Park haben wir uns auf direktem Weg zum Terminator 2 – 3D Kino begeben, das hatten wir am ersten Tag ausgelassen. Kurz nach unserem Eintreffen fing auch die nächste Show an, das hat gut gepasst. War toll umgesetzt, teilweise mit echten Darstellern und mit viel Showeffekten! Super!



Als nächstes haben wir noch mal Agent gespielt und auf der MIB Bahn Aliens abgeschossen. Im Anschluss kamen wir zeitlich genau passend zu einer Tiershow, die hatten wir auch am ersten Tag verpasst.
Bis hier her war ja alles noch gut, aber dann…. Eigentlich wollten wir mit der Achterbahn im Universal Park fahren, aber das Schild am Eingang gab an, dass man hier 30 Minuten wartet. Da wir im Islands of Adventure Park die besseren Achterbahnen wussten, sind wir halt rüber gegangen. Das Schild an der ersten Achterbahn zeigte uns dann aber, dass die Idee doch nicht so effizient war: 40 Minuten Wartezeit. Am Freefalltower: 50 Minuten. Was wir uns jedoch fest für heute vorgenommen hatten, war Roberts angepriesene Wildwasserbahn, bei der man auf jeden Fall extrem nass wird. Das Schild mit 60 Minuten Wartezeit konnte uns also nicht abhalten, und so stellten wir uns an. Zusammen mit etlichen Teenagern, die versucht haben, sich gegenseitig in Lautstärke und schlechten Manieren zu überbieten. War kein Spaß! Und extrem heiß war es heute auch noch, so dass wir kaum abwarten konnten, endlich durchnässt zu werden. Ich hatte ja schon befürchtet, dass Robert zu viel versprochen hat. Aber nach der ersten Flutwelle, die ins Boot schlug und schon mal die Schuhe komplett einweichte, war klar, dass es kühl genug werden würde. Unter dem ersten Wasserfall und der an einer Brücke angebrachten Dusche hat es Sascha und Robert voll erwischt! Während ich mich vor Lachen kaum noch auf meinem Sitz halten konnte, wurden Axel und ich vom nächsten Wasserfall eingeweicht. Am Ende waren wir alle Klatschnass, aber glücklich! :o)



Langsam trocknend ging es Richtung Ausgang, aber Robert und ich konnten einfach nicht an der Hulk-Achterbahn vorbei gehen. Also haben wir uns dort auch noch mal eine halbe Stunde angestellt und nach der Fahrt waren die Klamotten auch wieder einigermaßen trocken! :o)

So, jetzt ist die erste Woche offiziell rum und hat super viel Spaß gemacht! Trotzdem vermisse ich euch alle ganz doll...!