Montag, 14. Mai 2007

Epcot

Natürlich stand noch der Besuch der "Experimental Prototype Community Of Tomorrow" auf dem Programm! Da wir Abends das Feuerwerk sehen wollten, legten wir unsere Startzeit etwas nach hinten. So kamen wir erst gegen 13 Uhr bei Epcot an und mussten wieder den halben Park kaufen, um hinein zu dürfen. Naja, sind wir ja nun schon gewohnt, dass Disney dringend Geld braucht... :o)

Als erstes starteten wir zur Test Track Strecke durch und zogen dort einen FastPass. Nebenan stand über dem Eingang zu "Mission: SPACE" eine Wartezeit von 40 Minuten angeschlagen, die nahmen wir in Kauf. Überraschend schnell (definitiv keine 40 Minuten später) standen wir im ersten Warteraum. In einem Video erklärte uns Gary Sinise (Lt. Dan aus Forrest Gump), dass wir einen Testflug zum Mars mitmachen dürfen. Für die Mission wurden wir in Vierergruppen eingeteilt und jeder erhielt eine andere Funktionen: Pilot, Commander, Engineer und Navigator. Nachdem wir Platz genommen hatten, wurde ziemlich schnell der Start eingeleitet und wir wurden in unsere Sitze gedrückt... ziemlich doll! :o) Dass wir in einer Zentrifuge saßen, wurde uns erst später bewusst, war jedenfalls sehr beeindruckend! Über Lautsprecher und einen kleinen Fernseher waren wir mit der Bodencrew verbunden, die uns abwechselnd anwies, bestimmte Knöpfe vor uns zu drücken, um verschiedene Sachen auszulösen. So sollte der Axel als Engineer z.B. alle in den Hyperschlaf versetzen, da die Reise drei Montate dauerte und ich als Commander musste die manuelle Kontrolle vor der Landung auf dem Mars einschalten. War toll gemacht, und die Kräfte, die da auf einen wirken waren nicht ohne!

Danach ging es dann weiter zum Test Track, wo man als Dummie Autos testen soll. Schön angekündigt, was man alles für Tests durchlaufen soll (Vollbremsungen, Haarnadelkurven, eine Fahrt vor eine Wand...), als wir uns im Auto dann aber nur mit einem normalen Gurt anschnallen mussten, war schon klar, dass es sooo schlimm nicht werden kann. War es auch nicht. War eher langweilig. Einzig die Fahrt aus der Halle raus über eine kurvige Strecke mit ca. 65 Meilen die Stunde war ganz nett. Da man aber selbst überhaupt keinen Einfluss auf das Geschehen hatte und wir noch so begeistert von den Knöpfen im Raumschiff waren, war der Test Track nicht so toll!

Die Action hatten wir damit schon hinter uns, der Rest des Parks ist eher schön zum Ansehen. Im 3-D-Kino wurden wir geschrumpft (und am Ende natürlich nass gespritzt), durch Nemos Unterwasserwelt gondelten wir in Muscheln, eine Reise durch die Zeit gab es in dem riesigen silbernen Golfball zu bestaunen, den man schon von weitem als Epcots Wahrzeichen sehen kann und wo die ganze Energie her kommt erklärte uns die Schauspielerin Ellen DeGeneres in ihrem Alptraum, durch den wir mit riesigen Sitzbänken fahren durften. Besonders schön war noch die relativ neue Attraktion "Soarin", bei der man auf Sitzen vor einer Leinwand baumelt und den Eindruck bekommt, durch die Weltgeschichte zu fliegen. Von Zeit zu Zeit wurde das noch durch passende Gerüche hinterlegt, sehr schön!

Meins! Meins! Meins!



Als um 7 Uhr der Themenbereich "Future World" mit den meisten Attraktionen geschlossen wurde, schlenderten wir einmal um den See durch den Themenbereich "World Showcase", um die Zeit bis zum Feuerwerk zu überbrücken. Deutschland scheint für Tirolerhüte, Kuckucksuhren und Glasbläserei bekannt zu sein, den Eindruck bekam man zumindest im "Deutschland-Teil". Naja, war alles ganz nett gemacht...

Um 9 Uhr ging dann das Feuerwerk los, mit Feuer- und Lasereffekten und mit Musik hinterlegt - sehr schön!
Der Tag hat sich auf jeden Fall gelohnt, auch wenn dieser Park nicht so viel Action zu bieten hatte wie manch anderes Ziel hier in Florida. Ja, ich weiß, es geht aufs Ende des Urlaubs zu und wir werden langsam müde, wir brauchen keine 5 verschiedene Achterbahnen mehr... :o)

Sonntag, 13. Mai 2007

Jippie!

Was für ein schöner Tag! Die Nachricht, dass Rhein Fire Galaxy geschlagen hat, war natürlich das Sahnehäubchen... :o)

Heute morgen haben wir zwei Mitstreiter verloren - Andrea und Uli sind Richtung Miami aufgebrochen und werden von dort zu den Keys weiter fahren. Der Rest hat sich spontan überlegt, dass es hier noch so viel zu sehen gibt und die Tour in den Süden doch recht weit ist, so dass wir hier geblieben sind.

Als erstes haben wir dann heute den im Internet als größten Harley-Vermieter weltweit angepriesenen Motorradverleih EagleRider angesteuert. Zum Glück hatten wir das Navi auf die genaue Adresse eingestellt. Nachdem wir von der Autobahn abgefahren waren, navigierte es uns durch kleine Nebenstraßen in eine Sackgasse. Die ersten wollten schon wieder umdrehen, Robert und ich waren risikofreudiger und wiesen unseren Fahrer an, doch mal bis zum Ende der Straße durchzufahren. Dort fanden wir eine Blechhütte mit groß aufgesprühten Adleraugen und einem kleinen Harley-Schild an der Tür. Tatsächlich hatten wir den Verleih gefunden und trafen drinnen auf einen netten, wenn auch nicht sehr schnellen Menschen, der uns die Konditionen erklärte. Ich entschied mich für die kleine Harley Sportster, Robert war das nicht spektakulär genug. Als er sich jedoch auf eine Harley Road Glide setzte, bin ich doch mal vernünftig mit einem Veto eingesprungen: das riesige Teil war extrem wuchtig und sah sehr schwer aus!




Robert hat das dann auch eingesehen und sich als Gelegenheits-Bandit-Fahrer für die Fat Boy entschieden. Am Dienstag werden wir die schnittigen Gefährte für 24 Stunden abholen... :o)

Danach ging es auf vielfachen Wunsch einer einzelnen Person zur Titanic Ausstellung. Die Eintrittskarten waren als Fahrkarten aufgemacht, die uns als reale Passagiere der Titanic auswiesen: Robert war der Steuermann Robert Hichens, der zum Zeitpunkt der Kollision am Ruder stand. Sascha stellte den Direktor der White Star Line Joseph Bruce Ismay dar, Axel wurde mit den Worten "schön, sie an Bord zu haben, Reverend Byles" (Rev. Thomas Rousel David Byles) begrüßt und ich übernahm die Roller einer Second Class Passagierin: Mrs. Miriam Sternin Kantor, eine Russin, die mit ihrem Mann in der Bronx bei Verwandten ein neues Leben beginnen will.



Geführt wurden wir von "Violet Jessop", einer First Class Stewardess auf der Titanic. Sie führte die Gruppe durch verschiedenen Räume und erzählte dabei die Geschichte der Titanic, von der Idee zum Bau bis zum Untergang. In den einzelnen Räumen waren verschiedene Sachen zu bestaunen; so stand man in einem Raum vor der Titanic am Tag der Abfahrt vor einer Tür zur dritten Klasse, über einem eine Gangway, die den gesamten Rumpf entlang verschoben werden konnte, durch die die Passagiere der ersten Klasse eintraten und in einem anderen Raum war die berühmte Treppe nachgebaut. Außerdem wurden interessante Geschichten erzählt, die meisten kannten wir natürlich schon. Was ich allerdings nicht wusste: der vierte Schornstein, der nur wegen der Optik aufs Schiff gesetzt wurde, diente als Lagerraum für die Liegen der ersten Klasse. Wenn man also ein Bild sieht, auf dem der vierte Schornstein auch qualmt, dann weiß man, dass gerade die Liegen verbrennen... :o)



Als wir am Abend des Untergangs auf das Außendeck treten mussten, war es tatsächlich ziemlich kalt in diesem Raum. Zuvor durfen wir noch einen Eisberg anfassen, der so kalt ist, wie am tatsächlichen Unglückstag die Luft war. Sehr plastisch, die Darstellung...
Als wir "draußen" standen, erzählte uns unsere Stewardess, wie sie selbst ein Rettungsboot besteigen sollte, um den Ladys der ersten Klasse zu zeigen, wie es geht. Da sie zur Besatzung gehörte, wollte sie direkt wieder aussteigen, aber der Offizier, der mit im Boot war, sagte, sie solle sitzen bleiben, schließlich wäre sie in erster Linie eine Frau und somit berechtigt. Ihr wurde dann noch ein Baby in den Arm gedrückt, dieses wurde ihr später an Bord der "Carpathia" ohne ein Wort des Dankes von der Mutter des Kindes entrissen.
Während sie uns diese Geschichte erzählte, war sie kurz davor, in Tränen auszubrechen - toll erzählt! :o)
Im nächsten Raum erwartete uns dann eine Wand mit den Namen aller Passagiere der Titanic. Die Namen der Menschen, die beim Unglück ums Leben kamen, waren nur umrissen, die Namen der Überlebenden leuchteten in weiß. Demnach hat Sascha natürlich überlebt (der Sack hatte sich ja in ein Rettungsboot geschlichen), Robert und ich haben auch überlebt (mein Mann leider nicht), und Axel ist gestorben.

Dann folgte noch ein Raum mit Nachbildungen des Wracks und natürlich fehlte der Souveniershop am Ende auch nicht. Mir hat es jedenfalls sehr gefallen!

Danach waren wir Minigolf spielen, auf dem Platz, den Robert und Sascha zuvor schon ausgetestet hatten.





Wobei "Mini"golf fast untertrieben war. Ziemlich lange Bahnen, Sand- und Wasserhindernisse, Fahnen am Ende der Bahn, die das Loch markierten... toll! :o) Sogar Axel hat mitgespielt!




Und ich glaube, er hat heimlich geübt, denn er war ziemlich gut! Naja, gewonnen hat natürlich Sascha, der hat schließlich auch die Ergebnisse aufgeschrieben! ;o)



Heute Abend gab es dann noch mal Pizza (fast auf Roberts Wunsch hin, langsam wird's unheimlich...) und jetzt spielen wir noch ne Runde Karten. Gemütlicher Abend halt... :o)

Samstag, 12. Mai 2007

Strandtag

Eigentlich würde der Titel reichen, denn mehr haben wir heute nicht gemacht..

Für mich war die Nacht nach nicht ganz 5 Stunden Schlaf zu Ende und nach dem Frühstück fuhren wir zu viert Richtung Westen. Axel und Sascha waren unmotiviert, wasserscheu oder auch sonstiges und sind hier geblieben.
Nach zwei Stunden fahrt (ging schnell rum, hab geschlafen...) kamen wir am auserwählten Strand an: Fort DeSoto, North Beach. Dort habe ich dann noch mal zwei Stunden geschlafen, dann ging es langsam! :o)

War aber natürlich auch noch im Wasser! Die Badewannentemperatur schlug unseren kalten Pool um Längen und der feine Sandstrand war super! Hatte gehofft, heute die T-Shirt-Bräune etwas ausgleichen zu können, hat aber nicht ganz geklappt.



Auf der Rückfahrt haben wir dann noch einen Umweg in Kauf genommen, um über eine tolle Brücke zu fahren, sehr beeindruckend!



Tja, das war's schon. Eigentlich wollten wir heute Abend in eine Disco, aber man merkt, dass wir alle älter werden - zu anstrengend, lieber im Haus bleiben! :o)

Hmmm

Bin etwas spät dran heute, ich weiß... die Ersten von euch sind vielleicht schon wieder online, denn hier ist es gerade 04.25 Uhr, d.h. in Deutschland ist es jetzt 10.25 Uhr...

Was ich heute gemacht habe!?! Nix!

Wirklich!

Wir haben ausgeschlafen, in Ruhe gefrühstückt, und gegen Mittag wurde entschieden, dass noch mal Minigolf gespielt wird. Bis dann online die Bahn raus gesucht wurde, dauerte es noch mal eine ganze Weile. Bis dahin hatte ich entschieden, dass ich in der Mittagssonne nicht spielen will, also bin ich im Haus zurück geblieben. Nachdem die Anderen weg waren und mir langweilig wurde, habe ich mir meine Laufsachen geschnappt (das erste Mal nach fast einer Woche...) und bin los gelaufen. Ja, ich weiß, kein Minigolf in der Hitze, aber Laufen - ich habe nie behauptet, dass ich logisch denke...! :o)
Nach dem ebenfalls langweiligen Lauf durch die Siedlung bin ich dann in den Pool gehüpft, habe auf die Anderen gewartet, und dann ging es zum Abendprogramm los: eigentlich wollten wir ein Jai-Alei-Spiel ansehen. Angeblich ein sehr schnelles Ballsportspiel, ähnlich dem Squash, aber viel toller und noch viel schneller. Das beste wären die Wetten auf die Spiele... An der Halle angekommen mussten wir aber feststellen, dass die Live-Saison vorbei ist, und nun nur noch am Fernsehen zugeschaut wird. Das wollten wir uns dann auch nicht antun, also sind wir zur Church-Street gefahren, dort sollte laut Reiseführer ein tolles Altstadtviertel mit schönen Bars sein. Das Navi führte uns problemlos - in ein Ghetto. Beruhigend war das Orlando-Police-Headquarter direkt neben dem Parkplatz, also sind wir mutig weiter gegangen. Vorbei ging es an Tabledance-Bars, wo uns leichtbekleidete Mädeles unsere Männer abspenstig machen wollten. Haben uns dann in eine Bar vorgekämpft, in der ein Jamaika-Mann in extremer Lautstärke seine Gitarrenkünste vorführte. Nach einem Getränk sind wir weiter gezogen - zurück zum Auto. Schon nach Hause? Nein! Auf dem Rückweg lag doch der Universal City Walk. Die Straße, die vom Parkhaus zu den Parks "Universal Studios" und "Islands of Adventures" führt und an der u.a. auch ein Hard Rock Cafe liegt, ist auch Abends schwer bevölkert! So fanden wir uns endlich in einer Cocktailbar wieder, die komischerweise keine Preise auf ihrer Karte verzeichnet hatte. Egal, es wurde fleißig bestellt, und zum Glück spiele auch wieder ein Mensch lautstark auf einer Gitarre, so musste man sich wenigstens nicht unterhalten...

Die Cocktails waren gut, die Rechnung hat uns nicht aus den Socken gehauen, und nun bin ich müde...
Damit zumindest ein Foto den Post auflockert, habe ich ein Bild von mir und Paul zu dieser späten Stunde gemacht, mein neuer Freund weicht nicht mehr von meiner Seite!!! :o)



Wir gehen jetzt schlafen, euch wünschen wir einen schönen Tag!

Donnerstag, 10. Mai 2007

MGM-Studios

Heute sind wir zu viert in die MGM-Studios aufgebrochen, Andrea und Uli haben sich ausgeklinkt. Da wir heute Abend auf ein ABBA-Coverband-Konzert wollen und dementsprechend einen recht straffen Zeitplan haben, wurde um 8 Uhr gefrühstückt und um 9 Uhr war Abfahrt.
Im Park angekommen waren wir angesichts des Eintrittspreises etwas verwundert, wir wollten den Park doch gar nicht kaufen...!?!
Naja, egal, ist ja Urlaub. Im Preis mit inbegriffen ist in den Studios die Möglichkeit, an jeder Attraktion einen "Fast Pass" zu ziehen. Man schiebt einfach sein Ticket in einen Automaten, erhält den Fast Pass für eine Zeitspanne, die ca. 30 - 60 Minuten in der Zukunft liegt und hat dann die Möglichkeit, in dieser Zeitspanne die Wartezeit extrem abzukürzen.

Natürlich wurde erst mal der Tower of Terror angesteuert. Auf dem Weg schnell einen Fast Pass für die Aerosmith-Achterbahn gezogen, und los ging's. Der Tower stellt ein altes Hotel in Hollywood dar. Im ersten Warteraum wurde ein Video gezeigt, in dem erzählt wurde, dass zu Beginn des 20. Jahrhunderts fünf Menschen in einem Aufzug des Hotels vom Blitz getroffen wurden, der sie dann in die Twilight Zone katapultiert hat.
Nun solle man ebenfalls einen noch intakten Fahrstuhl des Hotels nutzen... Natürlich wird man in diesem Fahrstuhl dann auch in die Twilight Zone befördert, zunächst mal durch tolle Projektions- und Lichteffekte dargestellt. Dann öffnen sich die Fahrstuhltüren, man hat einen tollen Blick über den Park - und dann geht es abwärts! Und wieder rauf! Und wieder abwärts...
Der viel Platz lassende Beckengurt ermöglicht es, mehrmals vom Sitz abzuheben, hat schon was! :o)

Den Tower verlassen wir pünktlich zu unserer Achterbahn-Fast-Pass-Zeit und so geht es direkt weiter, vorbei an der Warteschlange in einen Vorraum, in dem Aerosmith in einem Studio (auf einer Videoleinwand) gerade eine Platte aufnimmt. Unterbrochen werden sie von ihrer Managerin, die zur Eile aufruft, da das Konzert am anderen Ende der Stadt bald los gehen soll. Nett wie die Jungs von Aerosmith sind, wollen sie ihre zuschauenden Fans nicht alleine im Studio lassen, also bekommen alle VIP-Tickets versprochen und die Managerin kümmert sich um den Transport zur Konzerthalle: sie bestellt eine schnelle Super-Stretch-Limo.
Weiter geht es zur Bahn selbst, dort steigen wir nach kurzer Zeit in ein Achterbahngefährt, dass wie ein Chevy aussieht. Bügel über die Schulter, los geht's. Ein kurzer Countdown und die Wagen schießen mit einer wahnsinns Beschleunigung nach vorne! Weiter geht es im Dunkeln, dass ein Looping folgt nimmt man aber auch ohne Sicht wahr! :o)
Über die Lautsprecher direkt neben dem Ohr dröhen kurzweilige Aerosmith-Songs und so ist die rasante Fahrt leider viel zu schnell zu Ende!



Pünktlich kommen wir zur Vorführung des Musicals "Die Schöne und das Biest" - in Kurzfassung natürlich. Die Jungs tun so, als ob ICH die Vorstellung unbedingt sehen will, ich habe aber den Eindruck, sie freuen sich heimlich alle auf die tanzenden Tassen! Wir werden nicht enttäuscht, natürlich tanzt eine Tasse! Und ein Kaffeepot. usw. Nach einer wirklich sehr kompakten Zusammenfassung des Musicals verlassen wir die Zuschauertribüne, nicht ohne den Kommentar eines Mitreisenden (Name wird an dieser Stelle nicht verraten): im Film war das aber anders! :o)



Weiter geht es zur Stunt Show, auch hier kommen wir 5 Minuten vor Showbeginn an. Super Vorstellung mit vielen Autos, Motorrädern, Feuer und Kawumm! Zwischendurch werden Tricks verraten, z.B. warum der Fahrer so toll rückwärts fahren kann (Karosse wurde falschrum aufs Auto gebaut) und warum sich die Autos wie Motorräder anhören (1400-Kubik-Motorradmotoren wurden verbaut).
Tolle Show, sehr beeindruckend!



Nach der Show hechten wir weiter zur nächsten Bühne (wir haben doch keine Zeit!!!): Indiana Jones wartet! Natürlich gibt es auch hier viel Kawumm, die Show setzt aber alles in allem mehr auf Schlägereien. Ich find's nicht sooo überzeugend, die Jungs fanden es toll.

Im Anschluss holen wir uns einen Fast Pass für den Star-Wars-Ride und überbrücken die Zeit mit Muppets-3-D und einem tollen Foto-Stop:






Der Star-Wars-Ride ist dann so eine Rappelskiste, in der man drin sitzt und die hin und her schockelt, während vorne ein Film abläuft.
Tja, danach würden wir eigentlich gerne noch mal die Achterbahn fahren, aber da wir auch noch was essen müssen, wird das alles was knapp und wir verlassen den Park. Leider! Hätte locker noch ein paar Stunden füllen können, es gab noch sooo viel zu sehen! Und in der Zeit, in der ich jetzt diesen Post geschrieben habe, hätte ich noch zwei Mal die Achterbahn geschafft...

Gleich geht es los zum Konzert, bin ja mal gespannt...

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So, zurück aus Lakeland von "Björn Again". Die angeblich extrem erfolgreiche Cover-Show (hab's im Internet nachgesehen, konnte die Aussage von Robert erst nicht glauben, stimmt aber wohl...) liegt hinter uns.
Die Halle, die schwer an die Leichlinger Aula erinnerte, war nur ca. zur Hälfte gefüllt, es waren also geschätzte 400 Leute da. Der Altersdurchschnitt wurde durch uns extrem gesenkt, so war es kein Wunder, dass die Stimmung am Anfang nicht richtig überschlug und wir uns immer wieder besorgt umsahen, ob die Leute um uns herum überhaupt noch atmeten. Die Sänger auf der Bühne trugen Schlafanzüge und Nachthemden, auf denen aber zum Glück groß auf dem Rücken stand, wer dargestellt werden sollte. Die Stimmen hörten sich nicht wirklich an wie ABBA, aber ok, zumindest konnten sie den Text. Als das Publikum jedoch aufgefordert wurde, aufzustehen und mitzutanzen, hatten wir zumindest unseren Spaß, denn natürlich wurde Robert von uns gezwungen, mitzumachen. Nachdem er sich eingetanzt hatte war er kaum noch zu bremsen, und da er erstaunlich textsicher war, kam der heimliche ABBA-Fan doch zum Vorschein. Als die Band ohne Vorwarnung die Bühne verließ und das Licht anging, haben wir gehofft, dass es sich nur um eine Pause handelt und wir wurden nicht enttäuscht. Nach kurzer Zeit ging es weiter, die alten Leutchen um uns rum hatten während der Pause anscheinend den Cocktailstand gefunden, denn als die Band ein Lied von "Kiss" anstimmte, schlug die Stimmung plötzlich um: es wurde getanzt, gejubelt und mitgesungen! Der zweite Teil der Show hat echt viel Spaß gemacht, die gesanglichen Nachteile wurden gerne verziehen und wir waren einstimmig der Meinung, einen tollen Abend gehabt zu haben! Demnächst werden Bilder vom tanzenden Robert veröffentlicht, versprochen! :o)

Mittwoch, 9. Mai 2007

Sea World oder Wer ist eigentlich Paul?!?

Toll, ein ruhiger Tag mit ein paar Delfin- und Wal-Shows! Hab ich gedacht....

Wer konnte denn ahnen, dass wir direkt zu Beginn wieder mit einer Wildwasser-/Achterbahn-Kombination starten!?! Ich jedenfalls nicht, denn in meinem jugendlichen Leichtsinn hatte ich angenommen, dass es in Sea World keine Fahrgeschäfte gibt. Naja, aber ich wurde dann eines Besseren belehrt und hab mich ja noch nie wirklich gewehrt, wenn es um waghalsige Fahrten geht. Also sind wir mit der Wildwasserbahn gefahren, in der Annahme, dass man dort nicht so wirklich nass wird. Den großen Berg konnte man einsehen, die Leute in den Booten sahen noch relativ trocken aus danach.
Trotzdem erinnerte ich mich noch lebhaft an meinen letzten erste-Reihe-Versuch und stellte mich für die Mitte des Bootes an. Erst wollte keiner in die erste Reihe, aber Robert und Uli haben sich dann doch noch um entschieden und gemeinsam eine gute Front für mich und Sascha dahinter gebildet. Tja, der steile Berg, den man von unten gut einsehen konnte, kam dann relativ schnell - tatsächlich wurde man nicht so richtig nass, zumindest in der zweiten Reihe nicht. :o)
Robert und Uli lachten auch noch, aber das war ja entgegen anderen Vermutungen erst der Anfang. Nach dem nächsten Hügel schwappte die Welle vorne ins Boot und unsere zwei Helden hat es voll erwischt! :o)



Um trocken zu werden sind wir dann gleich weiter auf die Achterbahn nebenan gegangen.

Der Floorlesscoaster "Kraken" bietet alles, was das Herz begehrt. Man sitzt über den Schienen, hat aber freie Sicht, da die Füße trotzdem in der Luft hängen. Es gibt sieben Überschläge und laut Park ist es die längste und höchste Achterbahn in Florida. Trotzdem fährt es sich wie fast immer hier in Florida äußerst bequem, es rappelt nichts, man schlägt nicht mit dem Kopf hin und her... einfach nur super! :o)

Passend zur nächsten Show sind wir dann bei "Pets Ahoy" vorbei gekommen, einer Show mit ganz vielen Hunden, Katzen und Vögeln (und zu Beginn sogar mit einer Ratte, die wie Amy aussah!) :o)
Meist waren keine Trainer mit auf der Bühne und die Tiere haben sich in einer Kettenreaktion gegenseitig Türen und Käfige geöffnet. Wahnsinn! :o)

Danach haben wir uns dann doch mal darauf besonnen, wo wir uns befinden und sind Richtung "Shamu Stadium" gegangen. Der Aufhänger für jede Werbung für Sea World: die Killerwal-Show! Obwohl wir erst 15 Minuten vor Show-Beginn am Stadion eingetroffen sind, haben wir noch Plätze erwischt. Erst später haben wir den Hinweis gelesen, dass die Show oft schon 45 Minuten vorher voll besetzt ist. Glück gehabt, in der Woche ist der Andrang halt doch nicht sooo groß. Die Show war hinterlegt mit mehreren Videosequenzen auf einer riesigen Leinwand, in der man zu Tränen gerührt wird durch Bilder eines kleinen Jungen, der seine erste Begegnung mit einem Wal hat und dadurch sein Leben für immer verändert wird. Es wird suggeriert, dass dieser kleine Junge nun als Trainer vor einem steht, ich fand's schön! :o)
Die Trainer erzählen dann noch, dass die Wale alles freiwillig machen. Zunächst wird angeblich ein enges Vertrauensverhältnis hergestellt, in der Show später bitten die Trainer dann die Tiere, ihre Tricks vorzuführen, es wird niemand gezwungen. Naja, mit etwas beruhigtem Gewissen habe ich dann die Show verfolgt und muss sagen, dass es echt klasse war! Am liebsten wäre ich auch in den Pool gesprungen und hätte mich von einem Killerwal in die Luft schleudern lassen! :o)



Danach sind wir mit einem Hubschrauber virtuell über das ewige Eis geflogen und haben uns in den anschließenden Hallen Eisbären und Belugas live angesehen. Die mussten aber keine Kunststücke machen, die durften einfach da sein.
Natürlich kommt man am Ende einer solchen Attraktion wie immer in einem riesigen Souveniershop raus. Bisher habe ich mich ja standhaft wehren können, in einem Park irgendwas zu kaufen. Aber im Polar-Shop habe ich mein Herz verloren: ein kuscheliger Eisbär lag direkt in meinem Weg! Nach einer Knuddelpause und vehementem Gequengel, als Robert meine verkrampften Arme von dem neuen Freund lösen wollte, hat die Vernunft gesiegt und ich habe alleine den Shop verlassen.

Nach einer Essenspause haben wir uns ins Haifischbecken begeben, naja, zumindest darunter. Durch die Röhre unter dem Becken wurde man auf einem Fließband durchgefahren, war aber trotzdem ziemlich beeindruckend!



Im selben Haus waren auch Sea Dragons untergebracht, sowas hatte ich zuvor noch nie gesehen!



Als nächstes haben wir uns die Delfin-Show angesehen. Um auch endlich mal was von den Vorgängen unter Wasser mitzubekommen, haben sich Robert, Sascha und ich in die zweite Reihe gesetzt, wohl wissend, dass wir damit in der "Splash Zone" sitzen. Die Show war toll, neben Delfinen und Walen wurden Papageie in die Show eingebunden, die über das Publikum hinweg flogen. Da wir weit außen saßen sind wir auch nur einmal nass gespritzt worden, dafür hat sich der Platz so weit vorne gelohnt! :o)



Danach mussten wir natürlich noch einmal mit der Achterbahn fahren und dann sollte der Ausgang angesteuert werden. Als Robert mir dann jedoch anbot, doch noch seinen zweiten Koffer zu kaufen und meinen Eisbären nach Hause zu transportieren, konnte ich nicht anders. Auch auf die Gefahr hin, dass meine Mitreisenden (und auch sonst jeder) mich für etwas bescheuert hält: ich habe Paul gekauft! :o)



Bin ja mal gespannt, was der Zoll dazu sagt... :o)

Dienstag, 8. Mai 2007

Kennedy Space Center

Der Weltraum - unendliche Weiten...
Heute stand das Kennedy Space Center auf dem Programm. Da die Tour in Roberts Erinnerung etwa 3 - 4 Stunden gedauert hat, haben wir eine Abfahrtszeit von 10 Uhr beschlossen und angenommen, am Nachmittag wieder zu Hause zu sein. Hat nicht ganz geklappt, sind eben erst hier eingetrudelt.

Die Tour durch das Center war aber super interessant! Man wird in Busse gesetzt und zu drei verschiedenen Stationen gefahren, zwischendurch werden einem im Bus Videos über verschiedene Aspekte des Centers gezeigt, z.B. wie ein Space Shuttle zusammengesetzt wird, aber auch über die Natur rund ums Center, die weitestgehend unberührt ist und wo Krokodile und verschiedene Vogelarten in Eintracht zusammen leben. An den einzelnen Stationen werden dann verschiedene Filme gezeigt, der Start einer Apollo Mission wird nachgestellt, man kann die Saturn 5 Rakete bestaunen (echt riesig, das Teil...) und man besichtigt die Produktionshalle, in der Teile für die ISS zusammengesetzt werden. Klasse gemacht! Leider war der "Touch a Stone from the Moon"-Kasten out of order. Wie auch immer sowas außer Betrieb sein kann...!?



Am Außgangspunkt angekommen kann man sich dann in Ruhe noch mal Raketen anschauen und ein Shuttle von innen ansehen.



Ich bin dann auf Roberts Wunsch hin selbst in eine Kapsel gestiegen, mit der die ersten bemannten Flüge Richtung Orbit gingen, so richtig viel Platz war da nicht drin...



Warum ich in diesem Urlaub jedes Mal sofort Roberts Foto-Motiv-Wünsche erfülle, weiß ich auch nicht so ganz, muss an der Urlaubsstimmung liegen! :o)

War jedenfalls alles sehr interessant, im nächsten Leben werde ich Astronaut! :o)