Lange ersehnt war natürlich die neue Attraktion, die Achterbahn "Sheikra". Schon zu Hause vor Roberts Computer sind wir virtuell mitgefahren, jetzt wurde es Zeit für das Live-Erlebnis! Direkt zu Beginn sind wir also durchgestartet, haben alle Attraktionen auf dem Weg links liegen lassen und haben uns in die Reihe der komischen Menschen eingereiht, die sich gerne aus großen Höhen in die Tiefe fallen lassen. Bei dieser Bahn sitzt man zu acht nebeneinander, langsam wird man dann auf eine Höhe gezogen, bei der einem doch anders wird! Oben angekommen fährt die Bahn eine kleine Kurve, kippt nach vorne, stoppt... und dann passiert erst mal ein paar Sekunden nix. Da wir direkt die erste Reihe gewählt hatten, war unser Blick unverbaut auf den freien Fall, der als nächstes folgen würde. Die Bahn ging jedoch nicht wie angenommen im 90° Winkel nach unten - nein, sie machte noch eine zusätzliche Biegung in die "falsche Richtung", andeutungsweise zu sehen auf diesem Bild:
Glaubt mir, von oben ist das viel beeindruckender!!! Nach dem nächsten Looping ging es dann noch mal senkrecht nach unten, dieses Mal verschwindet man dann noch in einem Loch im Boden, in das leichter Nieselregen gepumpt wird. Hat was... :o)
Andrea ist es sogar gelungen, uns zu fotografieren:

Ansonsten war der Park generell ziemlich aktiongeladen: diverse andere Achterbahnen warteten quasi darauf, von uns erobert zu werden. Ein Coaster, bei dem man unter den Schienen hängt, war so toll, dass wir drei Mal in Folge drauf sind. Da der Park heute sehr leer war, ging das auch ohne Probleme.

Robert ist dann noch todesmutig mit mir auf der Schiffsschaukel gewesen, obwohl er sowas eigentlich nicht mag. Die schaukelte nicht nur, die überschlug sich auch irgendwann. Da Robert die ganze Fahrt über gelacht hat, kann es dann aber so schlimm nicht gewesen sein! :o)
Um die Aktion ein bißchen aufzulockern hat der Park sehr lange Wege, an denen es immer wieder Tiere zu bestaunen gibt. Besonders schön war eine Jeeptour, bei der man an vielen Tieren vorbei fährt und auch etwas erzählt bekommt.
Nach dem Park wollten wir dann was essen fahren. Da unser Tisch im Roadhouse nicht sofort frei war, haben Robert und ich die Gelegenheit genutzt, im angrenzenden Harley Shop schon mal nach den passenden Motorrädern zu suchen...
Mal sehen, vielleicht leihen wir ja doch noch mal einen Tag so ein Möppi! :o)